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Was ist eine Insolvenz?

Viele Menschen verstehen intuitiv, worum es bei einer Insolvenz geht. Ein Unternehmen ist nicht mehr in der Lage seine Schulden zu begleichen oder das Fortbestehen der Organisation ist bedroht. Wenn ein Unternehmer von einer Insolvenz betroffen ist, dann muss er einen Insolvenzantrag stellen und sich auch mit seinen Rechten und Pflichten auseinandersetzen.

Viele Unternehmensinsolvenzen werden auch als Regelinsolvenz bezeichnet. Dieser Begrifft wird genutzt, um die Zahlungsunfähigkeit von natürlichen Personen zu unterscheiden. Der Hintergrund ist dieser, dass nur starke Unternehmen auf dem Markt bestehen sollen. Damit die Normalität des Insolvenzvorganges unterstrichen werden kann, soll der Schuldner von seinen Restschulden befreit werden. Wie dieser Ablauf festgeschrieben ist, das finden Sie in der am 1.1.1999 festgelegten Insolvenzverordnung.

Zu Beginn eines Insolvenzverfahrens steht die drohende oder tatsächliche Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens. Dies geht in vielen Fällen auch mit einer Überschuldung einher. Die Unternehmensführung ist dazu verpflichtet, innerhalb von drei Wochen einen Insolvenzantrag einzureichen. Dies muss beim zuständigen Amtsgericht gemacht werden. Sofern dieser Antrag nicht innerhalb dieser Zeitspanne eingereicht wird, so muss der Antragssteller damit rechnen, dass ein Verfahren wegen Insolvenzverschleppung gegen ihn eingeleitet wird. Der Geschäftsführer muss in diesem Fall mit einer hohen Geldstrafe rechnen.

Ein Insolvenzantrag kann aber nicht von jeder beliebigen Person gestellt werden. die Insolvenzverordnung hat genau dargestellt, dass nur der Geschäftsführer und die Liquidatoren einer GmbH dazu berechtig sind dies zu machen. Bei einer tatsächlichen Zahlungsunfähigkeit ist auch immer der Gläubiger dazu berechtigt den Antrag beim Amtsgericht einzureichen.

Ein Unternehmen ist zahlungsunfähig, wenn es weniger als 90 Prozent der Verbindlichkeiten begleichen kann. Das Unternehmen kann aber geringfügigen Verpflichtungen noch nachkommen. Von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit wird aber gesprochen, wenn die Unternehmensleitung stark davon ausgeht, dass die Verbindlichkeiten in naher Zukunft nicht mehr beglichen werden können.

Wenn der Insolvenzantrag beim Amtsgericht eingegangen ist, wird dieser genau überprüft. Es lässt sich in diesem Fall auch feststellen, ob der Schuldner überhaupt insolvenzfähig ist. Sofern es zu einem positiven Ergebnis kommt, ist der Schuldner zu einer Anhörung vorzulassen. Wenn sich herausstellt, dass der Schuldner überschuldet oder zahlungsunfähig ist, dann wird das entsprechende Verfahren eingeleitet.

Anschließend kommt ein Insolvenzverwalter zum Einsatz. Er unterstützt das Unternehmen bei der Sanierung und stellt sicher, dass die normalen Prozesse im Unternehmen aufrechterhalten werden. der Insolvenzverwalter hat zudem die Aufgabe darüber zu entscheiden, ob sich eine Sanierung lohnt, oder ob alle Vermögensbestandteile an die Gläubiger gegeben werden sollen. In diesem Fall eignen sich auch Insolvenzversteigerungen.